Weißbiertradition
Reinheitsgebot
Flaschengärung
Den ersten wissenschaftlichen Nachweis über die Existenz der Braukunst lieferte ein bemaltes Tongefäß aus dem 4. Jahrtausend vor Christus, das zwei Frauen beim Genuß von Bier darstellt. Da damals lediglich die obergärige Brauweise bekannt war und weizenähnliche Getreidearten weit verbreitet waren, kann man daraus folgern, daß das erste Bier, welches gebraut wurde, ein zumindest dem Weißbier ähnliches Getränk war.
Die eigentliche Geschichte des Weißbieres wie wir es heute kennen, begann jedoch erst vor rund 500 Jahren. 1520 nämlich verlieh Ludwig X. seinem Landhofmeister Hans Sigismund von Degenberg das Privileg Weißbier für das gesamte Gebiet des Bayerischen Waldes herzustellen. Obwohl 1567 das Brauen von Weißem Bier verboten wurde, behielten die Degenberger dieses Recht auch weiterhin. Als das Geschlecht der Degenberger schließlich ausstarb, nahm Herzog Maximilian das Recht Weißbier zu brauen wieder an sich. Zwar behielt das 1567 erlassene Gesetz weiter seine Gültigkeit, doch galt dies nicht für den Landesfürsten - so war es möglich, daß er konkurrenzlos brauen konnte. Das Weißbiermonopol war eine sichere und wichtige Einnahmequelle der Wittelsbacher, zumal das Weißbier immer mehr an Popularität gewann.
War das Hoheitsrecht zur Herstellung von Weizenbier zunächst nur auf München beschränkt, entstanden nach und nach überall im Land kurfürstliche Brauhäuser, in denen gegen Abgaben Weißbier gebraut werden durfte. Weißbier zu brauen war allerdings weiterhin ausschließlich den jeweiligen Landesherren vorbehalten. Zudem durfte Weißbier das ganze Jahr über, Braunbier dagegen nur in den kühleren Monaten, von September bis April gebraut werden.
Erst als es Mitte des 18. Jahrhunderts gelang aufgrund neuer Brautechniken die Qualität der Braunbiere zu verbessern, wurde das Weißbier "bürgerlich". Neben den Adligen durften fortan alle Brauberechtigten im Land Weißbier brauen.
Das Weißbier heute
Die Heimat des Weißbieres ist und bleibt Bayern. Rund 1.000 Sorten Weißbier werden hier gebraut. Damit stammen rund 90% aller Weißbiere am Markt aus bayerischen Landen. Mit ca. 30% ist Weißbier seit einigen Jahren die ausstoßstärkste bayerische Biersorte. Eine erstaunliche Entwicklung, wenn man bedenkt, daß noch in den Nachkriegsjahren des zweiten Weltkrieges der Weißbieranteil am Gesamtbierausstoß in Bayern lediglich 3% betrug. Längst schätzt man auch außerhalb bayerischer Grenzen, in anderen Bundesländern und auch im Ausland, das erfrischende Spezialitätenbier. Nach Angaben des Bayerischen Brauerbundes liegt Weißbier gerade bei sportlich engagierten jungen Männern und Frauen voll im Trend.
Wie wird's gebraut?
Weißbier zählt zu den sogenannten obergärigen Bieren, welches mit obergäriger Hefe aus Weizen- und Gerstenmalz gebraut wird. Bei dieser Bierart steigen die Hefezellen im Laufe des Gärungsprozesses an die Oberfläche auf, wo sie eine weiße Schicht bilden. Untergärige Hefe hingegen, wie sie beim Brauen von Pils, Export oder Märzen verwendet wird, setzt sich am Boden ab.Gerade aufgrund des mäßigeren Hopfenanteils und des höheren Kohlesäureanteils gilt Weißbier unter Kennern als außergewöhnlich frische und durstlöschende Bierspezialtät - und das gilt natürlich auch besonders für das Erdinger Weißbier.
Die eigentliche Geschichte des Weißbieres wie wir es heute kennen, begann jedoch erst vor rund 500 Jahren. 1520 nämlich verlieh Ludwig X. seinem Landhofmeister Hans Sigismund von Degenberg das Privileg Weißbier für das gesamte Gebiet des Bayerischen Waldes herzustellen. Obwohl 1567 das Brauen von Weißem Bier verboten wurde, behielten die Degenberger dieses Recht auch weiterhin. Als das Geschlecht der Degenberger schließlich ausstarb, nahm Herzog Maximilian das Recht Weißbier zu brauen wieder an sich. Zwar behielt das 1567 erlassene Gesetz weiter seine Gültigkeit, doch galt dies nicht für den Landesfürsten - so war es möglich, daß er konkurrenzlos brauen konnte. Das Weißbiermonopol war eine sichere und wichtige Einnahmequelle der Wittelsbacher, zumal das Weißbier immer mehr an Popularität gewann.
War das Hoheitsrecht zur Herstellung von Weizenbier zunächst nur auf München beschränkt, entstanden nach und nach überall im Land kurfürstliche Brauhäuser, in denen gegen Abgaben Weißbier gebraut werden durfte. Weißbier zu brauen war allerdings weiterhin ausschließlich den jeweiligen Landesherren vorbehalten. Zudem durfte Weißbier das ganze Jahr über, Braunbier dagegen nur in den kühleren Monaten, von September bis April gebraut werden.
Erst als es Mitte des 18. Jahrhunderts gelang aufgrund neuer Brautechniken die Qualität der Braunbiere zu verbessern, wurde das Weißbier "bürgerlich". Neben den Adligen durften fortan alle Brauberechtigten im Land Weißbier brauen.
Das Weißbier heute
Die Heimat des Weißbieres ist und bleibt Bayern. Rund 1.000 Sorten Weißbier werden hier gebraut. Damit stammen rund 90% aller Weißbiere am Markt aus bayerischen Landen. Mit ca. 30% ist Weißbier seit einigen Jahren die ausstoßstärkste bayerische Biersorte. Eine erstaunliche Entwicklung, wenn man bedenkt, daß noch in den Nachkriegsjahren des zweiten Weltkrieges der Weißbieranteil am Gesamtbierausstoß in Bayern lediglich 3% betrug. Längst schätzt man auch außerhalb bayerischer Grenzen, in anderen Bundesländern und auch im Ausland, das erfrischende Spezialitätenbier. Nach Angaben des Bayerischen Brauerbundes liegt Weißbier gerade bei sportlich engagierten jungen Männern und Frauen voll im Trend.
Wie wird's gebraut?
Weißbier zählt zu den sogenannten obergärigen Bieren, welches mit obergäriger Hefe aus Weizen- und Gerstenmalz gebraut wird. Bei dieser Bierart steigen die Hefezellen im Laufe des Gärungsprozesses an die Oberfläche auf, wo sie eine weiße Schicht bilden. Untergärige Hefe hingegen, wie sie beim Brauen von Pils, Export oder Märzen verwendet wird, setzt sich am Boden ab.Gerade aufgrund des mäßigeren Hopfenanteils und des höheren Kohlesäureanteils gilt Weißbier unter Kennern als außergewöhnlich frische und durstlöschende Bierspezialtät - und das gilt natürlich auch besonders für das Erdinger Weißbier.
Deutsches Bier - der reine Genuß!
In Deutschland ist mittlerweile seit über 800 Jahren das Bier brauen gesetzlich geregelt. Das Reinheitsgebot ist längst zu einem weltweiten Gütesiegel für die Qualität deutscher Biere geworden.
Die Ursprünge gehen auf das Jahr 1165 zurück, in dem in Augsburg erstmals eine Strafe für den Ausschank von "schlechtem" Bier erlassen wurde. Über 300 Jahre später, 1487, erließ Herzog Albrecht IV. eine Verordnung, die zunächst nur für den Raum München galt und die den Bierpreis einheitlich regelte. Sie besagte, daß "die Maß Winterbier solle ein Pfennig, die Maß Sommerbier zwei Pfennige kosten". Weiterhin hatte jeder Brauer einen sogenannten Brau-Eid zu leisten, wonach er zum Brauen von Bier nur Gerste, Hopfen und Wasser und keinerlei andere Zutaten verwenden durfte.
1493 erging von Herzog Georg dem Reichen von Bayers-Landshut ein Erlaß, der 1516 auf ganz Bayern ausgedehnt wurde. Dieser ist bekannt als das BAYERISCHE REINHEITSGEBOT. Wie der Brau-Eid schreibt er den Brauern vor, daß keinem Bier etwas anderes zugesetzt werden darf als Gerste, Hopfen und Wasser.
Bis heute sind die Vorschriften des Reinheitsgebotes mit geringfügigen Änderungen im Deutschen Biersteuergesetz enthalten. So finden sich hier neben verschiedenen steuerrechtlichen Verpflichtungen auch Vorgaben, die das Brauen selbst betreffen. So darf z.B. für untergäriges Bier nur Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser verwendet werden. Diese Verordnung beinhaltet unter anderem Regelungen für obergärige Biere, wie z.B. Weißbier. So sind für obergärige Biere auch die Verwendung von anderen Getreidemalzen, wie eben Weizenmalzen, erlaubt.
Auch weiterhin können sich Freunde deutscher Biere auf die reinen Zutaten verlassen. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 12. März 1987 dürfen zwar aufgrund der Regelungen des freien Warenverkehrs innerhalb Europas, auch in Deutschland solche Biere verkauft werden, die nicht nach dem Reinheitsgebot hergestellt sind und andere Rohstoffe - wie etwa Mais, Reis oder Hirse enthalten. Diese müssen jedoch eindeutig gekennzeichnet werden. Wenn Sie aber beim Kauf von Bier einfach auf das Gütesiegel "gebraut nach dem Reinheitsgebot" achten, ist Ihnen reiner Biergenuß garantiert!
In Deutschland ist mittlerweile seit über 800 Jahren das Bier brauen gesetzlich geregelt. Das Reinheitsgebot ist längst zu einem weltweiten Gütesiegel für die Qualität deutscher Biere geworden.
Die Ursprünge gehen auf das Jahr 1165 zurück, in dem in Augsburg erstmals eine Strafe für den Ausschank von "schlechtem" Bier erlassen wurde. Über 300 Jahre später, 1487, erließ Herzog Albrecht IV. eine Verordnung, die zunächst nur für den Raum München galt und die den Bierpreis einheitlich regelte. Sie besagte, daß "die Maß Winterbier solle ein Pfennig, die Maß Sommerbier zwei Pfennige kosten". Weiterhin hatte jeder Brauer einen sogenannten Brau-Eid zu leisten, wonach er zum Brauen von Bier nur Gerste, Hopfen und Wasser und keinerlei andere Zutaten verwenden durfte.
1493 erging von Herzog Georg dem Reichen von Bayers-Landshut ein Erlaß, der 1516 auf ganz Bayern ausgedehnt wurde. Dieser ist bekannt als das BAYERISCHE REINHEITSGEBOT. Wie der Brau-Eid schreibt er den Brauern vor, daß keinem Bier etwas anderes zugesetzt werden darf als Gerste, Hopfen und Wasser.
Bis heute sind die Vorschriften des Reinheitsgebotes mit geringfügigen Änderungen im Deutschen Biersteuergesetz enthalten. So finden sich hier neben verschiedenen steuerrechtlichen Verpflichtungen auch Vorgaben, die das Brauen selbst betreffen. So darf z.B. für untergäriges Bier nur Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser verwendet werden. Diese Verordnung beinhaltet unter anderem Regelungen für obergärige Biere, wie z.B. Weißbier. So sind für obergärige Biere auch die Verwendung von anderen Getreidemalzen, wie eben Weizenmalzen, erlaubt.
Auch weiterhin können sich Freunde deutscher Biere auf die reinen Zutaten verlassen. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 12. März 1987 dürfen zwar aufgrund der Regelungen des freien Warenverkehrs innerhalb Europas, auch in Deutschland solche Biere verkauft werden, die nicht nach dem Reinheitsgebot hergestellt sind und andere Rohstoffe - wie etwa Mais, Reis oder Hirse enthalten. Diese müssen jedoch eindeutig gekennzeichnet werden. Wenn Sie aber beim Kauf von Bier einfach auf das Gütesiegel "gebraut nach dem Reinheitsgebot" achten, ist Ihnen reiner Biergenuß garantiert!
Garantie für Qualität und Geschmack
Bei der Flaschengärung handelt es sich um ein spezifisches obergäriges Verfahren zur Reifung des Bieres und zur Anreicherung mit Kohlensäure, das traditionell in Bayern angewandt wird und auch dort am meisten verbreitet ist. Das Weißbier reift bei diesem Verfahren nicht im Tank sondern in der Flasche oder im Faß.
Erdinger Weißbräu ist die einzige Brauerei, die dieses aufwendige Verfahren in dieser Größenordnung bei allen hefehaltigen Weißbieren anwendet, um eine gleichbleibende, geschmacklich hervorragende Qualität aller Produkte garantieren zu können.
Deshalb wird Erdinger Weißbier auch gerne als bayrischer Champagner bezeichnet.
Die Flaschengärung bei Erdinger Weißbräu erfolgt in folgenden Schritten:
Bei der Flaschengärung handelt es sich um ein spezifisches obergäriges Verfahren zur Reifung des Bieres und zur Anreicherung mit Kohlensäure, das traditionell in Bayern angewandt wird und auch dort am meisten verbreitet ist. Das Weißbier reift bei diesem Verfahren nicht im Tank sondern in der Flasche oder im Faß.
Erdinger Weißbräu ist die einzige Brauerei, die dieses aufwendige Verfahren in dieser Größenordnung bei allen hefehaltigen Weißbieren anwendet, um eine gleichbleibende, geschmacklich hervorragende Qualität aller Produkte garantieren zu können.
Deshalb wird Erdinger Weißbier auch gerne als bayrischer Champagner bezeichnet.
Die Flaschengärung bei Erdinger Weißbräu erfolgt in folgenden Schritten:
- Das im Gärkeller vergorene Jungbier wird filtriert, um Trübungs- und Eiweißstoffe abzutrennen.
- Frische Hefe und etwas Speise (unvergorene Würze) werden zugegeben und in einem Mischtank vermischt.
- Es folgt die Abfüllung in Flaschen oder Fässer.
- Die Reifung erfolgt in einem speziellen Lager, dem Hochregallager, und dauert dann je nach Sorte verschieden lang. Die frisch zugefügte Hefe vergärt während dieser Nachreifungszeit den in der Speise enthaltenen Malzzucker und bildet damit das endgültige, für Erdinger Weißbier typische, Geschmacks- und Geruchsprofil aus.
- Außerdem reichert sich die Flasche mit Kohlensäure an, die Flasche "kommt auf Druck" und das Bier erhält so seine Frische. Dies äußert sich einerseits durch den prickelnden Geschmack auf der Zunge und andererseits durch das Zischen beim Öffnen, wenn der Druck entweicht.
Unsere Biere
Erdinger Schneeweiße
Erdinger Pikantus
Erdinger Leicht
Erdinger Alkoholfrei
Erdinger Weißbier
Erdinger Urweisse
Erdinger Kristall
Erdinger Dunkel
Erdinger Champ






